Global Young Leaders Conference 2018

Am 16. Juli 2018 war es wieder so weit: Knapp 400 Schülerinnen und Schüler aus 145 verschiedenen Ländern trafen sich zur Global Young Leaders Conference in Washington D.C. und New York City, um einen Einblick in internationale Politik und Kulturen zu erhalten. Wir hatten die Ehre bei dieser Konferenz dabei zu sein.

Es ist früh. Die Sonne geht gerade über Arlington auf, einem Vorort von Washington D.C., und wir begeben uns in den sechzehnten Stock des Hotels, in dem wir untergebracht sind. Nachdem wir uns mit genug Essen - und natürlich Kaffee - eingedeckt haben, setzen wir uns an den Tisch mit dem schönsten Ausblick. Zu sehen ist das Pentagon, eines der geheimnisumwobensten Gebäude der USA. Mit uns am Tisch sitzen Harin aus Sri Lanka, Shreesh aus Kenia und Ezekiel aus Neuseeland. So vielfältig wie an unserem Tisch geht es auf der ganzen Konferenz zu. Es ist die ideale Gelegenheit, sich über maorische Tänze oder singhalesische Küche zu unterhalten.

Hier geht es aber nicht nur um Kultur, sondern auch um Politik. So werden wir am Anfang des Treffens in 16 Ländergruppen eingeteilt. Nun repräsentieren wir Länder wie die Türkei, Cuba oder Indonesien. In Ländergruppentreffen, sogenannten Leadership Group Meetings (LGM), besprechen wir die aktuellen Probleme unseres zu repräsentierenden Landes und suchen nach Lösungen. Diese LGMs wechseln sich ab mit Vorträgen von wichtigen Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Joseph Smith, CEO von Peace Players oder Angelica Silvero, Vorsitzende der World Bank und kulturellen Exkursionen zur National Mall und dem US Holocaust Memorial Museum oder dem MoMa und dem Empire State Building ab. In dieser lebensintensiven Atmosphäre erleben wir Weltpolitik hautnah und nicht nur das, sondern wir haben auch die Chance sie selber mitzugestalten. Mit unseren Lösungsvorschlägen aus den LGMs geht es zu unserer Hauptversammlung im UN Hauptquartier in New York. Hier entscheiden die Mitglieder aller Gruppen über die Vorschläge.

Am selben Abend ist die Nacht des Abschiedes angebrochen. Mit einer Bootsfahrt über den Hudson River und die Upper Bay gehen diese aufregenden Tage zu Ende. Die Konferenz gab uns die Möglichkeit, viele neue Kulturen kennen zu lernen. Außerdem bekamen wir eine Idee von politischer Arbeit und konnten langanhaltende, internationale Kontakte knüpfen. Dass dieses Erlebnis übrigens an Amerikas meist verfilmten Orten stattfand, machte dieses Event zu etwas Unvergesslichem.

Leonhard Sauerer, Joshua Spies (Q11)