Planspiel: EU-Sondergipfel

Flucht und Migration sind zwei der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und sie scheinen noch lange nicht vollständig gelöst zu sein. Grund genug, die Angelegenheiten - im wahrsten Sinne des Wortes - auf den Tisch zu bringen, dachten sich die Schülerinnen und Schüler des Sozialkundekurses 2sk3 der Q12 am Mittwoch vor den Weihnachtsferien. Im Rahmen eines Planspiels kamen die 19 Schülerinnen und Schüler zu einem EU-Sondergipfel zusammen. Unter der Leitung des EU-Ratspräsidenten (diese Rolle wurde von Felix Kroseberg übernommen) tagte der EU-Sondergipfel ganze 90 Minuten lang. Die Vorbereitungen hierfür waren bereits in den Unterrichtsstunden davor erfolgt.

Nach einer kurzen „Statementrunde“, in der jede/r Staatschef/in circa fünf Minuten Zeit hatte, über den jeweiligen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Zustand ihres/seines Landes zu berichten, diskutierten die Schülerinnen und Schüler angeregt über mögliche Lösungsansätze zum Dublin-Abkommen, der Relocation und des Resettlement der Migranten innerhalb der EU. Zwar konnte, wie auch auf EU-Ebene, keine Entscheidung gefällt werden und dennoch nahmen die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Erkenntnis mit, nämlich wie komplex und herausfordernd diese Angelegenheit für EU-Politiker ist.

Fabia Krusenotto StR i.P.