Wir feiern den Europatag

„In Vielfalt vereint“

Der Europatag der Europäischen Union wird alljährlich am 09. Mai gefeiert. Dieser Tag erinnert an die sogenannte Schumann Erklärung: Wir gehen zurück in das Jahr 1950, als Robert Schumann, der damalige französische Außenminister einen überstaatlichen, europäischen Zusammenschluss der Kohle- und Stahlindustrie vorschlug. Die daraus hervorgehende Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl – auch Montanunion genannt – bildete den Grundstein für die heutige Union.

Jedes Jahr erlässt das Kultusministerium im Auftrag der Bundesregierung den Aufruf an die Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, diesen Anlass aufzugreifen und mit den Schülerinnen und Schülern zu bearbeiten. In diesem Sinne wurde für die 7. und 8. Klassen eine Feierstunde ausgerichtet, der ein Projekt im den Geografie Unterricht vorausgegangen war. Das Ziel von Frau Fischer, die hier nicht in ihrer Funktion als GT-Betreuerin sondern vielmehr als Europa-Beauftragte maßgeblich an der Organisation und Durchführung beteiligt war, lag darin, Jugendliche auf ein gemeinsames, friedliches Europa einzustimmen, Gemeinsamkeiten zu finden, Vorurteile auszuräumen und das Interesse an verschiedenen Kulturen und Sprachen zu wecken. Natürlich durfte die Europahymne zu Beginn der Feierlichkeit nicht fehlen. Die musikalische Umrahmung übernahm Frau Klauk-Zwank mit dem Chor der Q 11. Bei der anschließenden Präsentation stellten sich 21 internationale Schülerinnen und Schüler des Privat-Gymnasiums in der jeweiligen Landessprache vor und betonten die Wichtigkeit eines friedlichen Zusammenseins aus ihrer Sicht. Zudem bereiteten die Schüler (und ihre Eltern) landestypische Spezialitäten aus Frankreich, Österreich, Ungarn, Griechenland und Tschechien vor, sodass sich alle Gäste im Anschluss von der Vielfalt Europas in kulinarischer Hinsicht überzeugen konnten.

 

Wie oben angemerkt, entspricht es unserem Bildungsauftrag, Europa zu thematisieren und wir schließen uns der Botschaft der Bundeskanzlerin Angela Merkel an, die in ihrem Podcast rund um die Europawoche die Europäische Union als Friedens- und Wohlstandsprojekt beschreibt.

Mit Veranstaltungen wie dieser, aber auch mit unseren zahlreichen Austauschbegegnungen können wir bei den Kindern und Jugendlichen die Offenheit und die Neugier für andere Kulturen und Sprachen fördern. Wer miteinander feiert oder das Klassenzimmer teilt, dem fällt es gewiss leicht, Vorurteilen keine Chance zu geben. Möge es den jetzigen und kommenden Generationen gelingen, am friedlichen Haus Europa weiterzubauen.

 

G. Pernul, Stellvertretende Schulleiterin